Fragenkatalog zum Sachkundenachweis TEIL A

1.     An welchen Körperteilen ist am schnellsten die Stimmung des Hundes abzulesen?

1.      an den Nackenhaaren

2.      an den Ohren

3.      am Schwanz (Rute)

4.      an den Augen

2.     Ordnen Sie nachstehende Begriffe den abgebildeten Kopfhaltungen zu:

1.      ängstlich Abbildung 3

2.      aufmerksam Abbildung 1

3.      drohend Abbildung 2

3.     Ordnen Sie die nachstehenden Begriffe den abgebildeten Körperhaltungen zu:

1.      aufmerksam Abbildung 1

2.      ängstlich Abbildung 6

3.      will spielen Abbildung 3

4.      entspannt Abbildung 4

5.      drohend Abbildung 2

6.      unterwürfig Abbildung 5

 

4.     Ordnen Sie nachstehende Begriffe den aufgeführten Geräuschen zu:

a)      ängstlich 2

b)      aufmerksam 3

c)      drohend 1

 

1.      tiefes Knurren, Brummen

2.      Winseln

3.      lautlos

5.     Sie haben einen kleinen Hund, ein großer fremder Hund kommt Ihnen entgegen. Wie verhalten Sie sich?

1.      Hund auf den Arm nehmen, um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen

2.      Versuchen, den großen Hund zu verscheuchen zügig mit Ihrem Hund Ihren Weg fortsetzen

3.      Versuchen, auszuweichen, ansonsten dem Schicksal seinen Lauf lassen

6.     Ordnen Sie die nachstehenden Begriffe den abgebildeten Schwanz (Ruten)-haltungen zu:

1.      drohend Abbildung 2

2.      Angst Abbildung 5

3.      Normalhaltung Abbildung 3

4.      aufmerksam Abbildung 1

5.      Demut Abbildung 4

7.     Ihr Hund zeigt untenstehendes Bild. Ist Ihr Hund......

1.      aggressiv

2.      hat er Angst

3.      keines von allem, das Verhalten legt sich wieder

8.     Ihr Hund zeigt untenstehendes Bild. Ist Ihr Hund......

1.      aggressiv

2.      hat er Angst

3.      droht er nur

4.      will er spielen

9.     Ihr Hund läuft frei, nach mehrfachem Rufen kommt er nicht. Wie verhalten Sie sich?

1.      Sie laufen ihm nach und fangen ihn ein

2.      Sie bleiben stehen und rufen, bis er kommt

3.      Sie rufen und drohen ihm Strafe an

4.      Sie drehen sich um und gehen langsam weg

5.      Wenn der Hund dann doch kommt, wird er stark ausgeschimpft

10. Ihr Hund wird in eine Beißerei mit einem gleich großen Hund verwickelt. Wie verhalten Sie sich?

1.      Sie packen ihn am Hals und Rückenfell und ziehen ihn aus dem Geschehen

2.      Sie versuchen gemeinsam mit ihm den Gegner zu verjagen

3.      Sie ziehen an der Leine und schlagen notfalls auf ihn ein

4.      Sie treten zurück und lassen dem Schicksal seinen Lauf, alles andere könnte für Sie. und Ihren Hund gefährlich werden

11. Den Hund an die Leine zu nehmen ist

1.      immer richtig

2.      situationsbedingt richtig

3.      falsch

12. Durch die Leine wird ein aggressiver Hund

1.      stärker

2.      schwächer

3.      ist egal

4.      kontrollierbarer

13. Ein Hund nimmt seine Umgebung wahr, hauptsächlich

1.      über das Gehör

2.      über die Augen

3.      über das Gefühl

4.      über die Nase

14. Ein Hund kann bedingt

1.      abstrakt denken

2.      verknüpfen

3.      im Gedächtnis behalten

4.      aus dem Gedächtnis reproduzieren

15. Ein Kommando (Hörzeichen) wird eingeübt

1.      nur über das Gehör

2.      nur über Körperkontakt

3.      nur über Sichtzeichen

4.      über alles zusammen

16. Wie beruhigen Sie Ihren ängstlichen Hund?

1.      durch ruhiges zureden

2.      durch striktes Kommando

3.      durch an die Leine legen

4.      durch Körperkontakt

17. Ihr Hund sieht ein Objekt, er knurrt und zieht die Lefzen hoch. Wie reagieren Sie?

1.      ableinen

2.      anleinen und mit Kommando die Richtung wechseln

3.      anleinen, begütigendes Zureden

4.      durch Vorwarnung an die Umgebung auf die Aggression des Hundes hinweisen

18. Warum entwickeln sich Hunde zu Problemhunden?

1.      durch isolierte Haltung

2.      durch falsche Ausbildung

3.      durch Haltung an der Kette

4.      ist bereits angeboren

19. Wie sollte ein Hund getadelt werden?

1.      durch Schläge

2.      durch Leinenruck

3.      über die Stimme

4.      durch Schnauzengriff

20. Beim Zusammensein von Hund und Kind sollte immer...

1.      der Hund beobachtet werden

2.      Hund und Kind beobachtet werden

3.      keine besondere Beobachtung nötig

21. Die unerwünschten Aggressionen des Hundes....

1.      entstehen durch falsche Erziehung

2.      sind ausschließlich ererbte Eigenschaften

3.      könne durch gezielte Ausbildung völlig unterdrückt werden

4.      könne durch gezielte Ausbildung unter Kontrolle gebracht werden

22. Sie gehen mit Ihrem freilaufenden Hund spazieren, es kommt ein Spaziergänger mit angeleintem Hund entgegen. Wie verhalten Sie sich?

1.      den Hund weiter frei laufen lassen

2.      den Hund weiter frei laufen lassen, aber nicht in der Nähe des anderen Hundes

3.      den Hund anleinen und den Entgegenkommenden mit Abstand passieren

23. Kann man Hunde miteinander spielen lassen?

1.      jederzeit

2.      nur wenn sie sich kennen

3.      nur wenn es gut sozialisierte Tiere sind

24. Sie sind mit Ihrem freilaufenden Hund unterwegs. Ein Jogger kommt Ihnen entgegen. Wie verhalten Sie sich?

1.      Ich lasse den Hund weiter laufen

2.      Ich bitte den Jogger, nicht so dicht vorbeizulaufen und sage, dass mein Hund nicht beißt

3.      Ich leine den Hund an und führe ihn am Jogger vorbei

25. Sie starten mit Ihrem Hund einen Spaziergang vom Auto aus.

1.      Hund aus dem Auto lassen und dann anleinen

2.      Hund anleinen und dann aus dem Auto lassen

3.      Hund aus dem Auto lassen und frei laufen lassen

26. Sie gehen mit Ihrem Hund frei laufenden Hund spazieren. Es kommt ein Spaziergänger entgegen, der bei Ihrem Auftauchen seinen Hund auf den Arm nimmt.

1.      den Hund weiter frei laufen lassen

2.      den Hund zu sich rufen und im großen Bogen vorbeigehen

3.      den Hund anleinen und die andere Person darauf hinweisen, dass sie (er) den Hund am Boden vorbeiführen kann

27. Sie gehen mit Ihrem Hund freilaufenden Hund spazieren. Ein Spaziergänger bleibt zögern und verängstigt stehen.

1.      mit Kommando (Hörzeichen) "Fuß" zügig vorbeigehen

2.      den Hund weiter frei laufen lassen und selbst normal weitergehen

3.      den Hund anleinen

28. Eine entgegenkommende Person möchte Ihren Hund streicheln

1.      Ich lasse es in jedem Fall zu

2.      Ich ziehe den Hund weg

3.      Ich bitte die Person dies zu unterlassen und Abstand zu halten

29. Das Führen von zwei Hunden gleichzeitig ist

1.      gefahrlos, wenn beide angeleint sind

2.      gefahrlos, wenn ein Hund angeleint ist

3.      immer gefährlicher als das Führen eines einzelnen Hundes

30. Was sind die wichtigsten Dinge im Umgang mit dem Hund?

1.      Geduld, Lob und Konsequenz

2.      Ständige Unterdrückung

3.      Der tägliche häufige Kontakt

31. Warum entwickelt ein Hund Jagdverhalten?

1.      8. bis 14. Lebenswoche

2.      6. bis 12. Lebensmonat

3.      2 Jahre

32. Wie beeinflussen "Zerr-" und "Rauf"-Spiele zwischen Mensch und Hund das Selbstbewusstsein des Hundes, wenn er als Sieger aus diesen Spielen hervorgeht?

1.      Minderung

2.      Steigerung

3.      Keinen Einfluss

33. Wie kann ein Welpenbesitzer die Beißhemmung anerziehen?

1.      die Beißhemmung ist genetisch festgelegt und kann nicht beeinflusst werden

2.      beißt ein Hund im Spiel fest zu, wird das Spiel unverzüglich unterbrochen

3.      beißt der Hund im Spiel fest zu, wird dem Hund erklärt, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist

34. Kann die Dauer der täglichen Bewegungsmöglichkeit im Freien das Verhalten des Hundes beeinflussen?

1.      Ja

2.      Nein

35. Wie wirkt sich die Kastration eines Rüden auf ein Aggressionsverhalten aus?

1.      gar nicht

2.      oft mäßigend

3.      steigernd

36. Die Kastration von Hündinnen beeinflusst das Aggressionsverhalten

1.      mäßigend

2.      steigernd

3.      gar nicht

37. Welche Methoden sind beim Hund anzuwenden?

1.      autoritär

2.      antiautoritär

3.      konsequent

4.      je nach eigener Lebensauffassung

38. Was zeigt Ihr Hund im unten stehenden Bild. Ihr Hund...

1.      ist aggressiv

2.      hat Angst

3.      droht

4.      ist aufmerksam

39. Wie kann ich meinen Hund loben?

1.      ausgiebiges Streicheln

2.      lobende Worte

3.      Nichtbeachtung

4.      Leckerlis (Futter)

40. Die mütterliche Aggression

1.      ist bei der Hündin unbekannt

2.      tritt besonders in den ersten 3 Wochen der Welpenaufzucht auf (neonatale Phase)

3.      kommt auch bei der Scheinträchtigkeit vor

41. Verknüpfen Sie die Aussagen über die Aggressivität richtig miteinander

1.      Hetzen von beweglichen Objekten 2

2.      Aggressionen gegen Menschen 3

3.      Aggression bei Annäherung von fremden Personen und Tieren an das Grundstück bzw. die Wohnung und/oder Hunde im eigenen Rudel 1

 

4.      territoriale Aggression/Revieraggression

5.      bei unklaren Rangordnungsverhältnissen, Beuteaggression

6.      Dominanzaggression

42. Warum verhalten sich Hunde häufig gegenüber Kindern anders als gegenüber erwachsenen Personen?

1.      weil sie Kinder als Respektpersonen ansehen

2.      weil Kinder ihr Verhalten plötzlich ädern, sich schnell und zum Teil unkontrolliert bewegen

3.      weil Kinder häufig plötzlich laut schreien

4.      weil sich Kinder häufig falsch verhalten

43. In der Familie sollte der Hund

1.      ein gleichberechtigtes Familienmitglied sein

2.      die Chefposition einnehmen

3.      die unterste Rangstellung einnehmen

44. Der Welpe sollte

1.      möglichst wenig Kontakt zur Umwelt bekommen, weil er sonst verunsichert wird.

2.      viel Kontakt zu Menschen, Artgenossen und Umweltreizen haben, damit er später in allen Situationen gut zurecht kommt

3.      überwiegend im Zimmer gehalten werden

45. Der Welpe schnappt heftig im Spiel nach einem Menschen

1.      normales Verhalten

2.      sollte geduldet werden, da er noch so klein ist

3.      sollte gemaßregelt werden

46. Wie sollte ein Hund bestraft werden?

1.      Durch ein scharf ausgesprochenes Kommando, z.B. "Pfui", "Aus"

2.      Durch Schicken auf seinen Platz

3.      Durch Schläge mit einem Stock, bis er sich unterwirft

4.      Durch Wegnahme des Spielzeugs

5.      Durch Streichen des Spaziergangs

47. Welche Grundkommandos sollte der Hund beherrschen?

1.      Sitz oder Platz

2.      Aus

3.      Pfötchen geben

4.      Komm oder Hier

5.      Türe öffnen

48. Wann sollte ein Hund nach einer guten Aktion belohnt werden?

1.      Nach 5 Minuten

2.      Nach 1 - 2 Sekunden

3.      Zeit spielt keine Rolle

49. Wie gehe ich mit einem zur Dominanz neigenden Hund um?

1.      Der Hund bekommt erst etwas zu Fressen, wenn er ein Kommando, z.B. Sitz oder Platz, ausgeführt hat

2.      Der Hund geht immer als erster durch die Tür

3.      Ich spiele häufig mit meinem Hund und lasse ihn öfters gewinnen

4.      Wenn der Hund im Weg ist, muss er aufstehen und mich vorbei lassen

5.      Wenn der Hund knurrt, lasse ich ihn gewähren, weil er seine Ruhe haben will

6.      Der Hund darf neben mir auf dem Sofa sitzen

50. Der Urahn des Hundes ist

1.      der Dingo

2.      der Wolf

3.      der Fuchs

51. Der Hund ist ein

1.      Einzelgänger

2.      lebt als gemischtgeschlechtliches Paar

3.      Rudeltier

52. Der Hund liebt es zu leben in einer

1.      Demokratie

2.      Anarchie

3.      Hierarchie

53. Aggressive Verhaltensweisen sind bei allen Hunden

1.      normal

2.      nicht normal

54. Eine gute Erziehung oder Ausbildung ist dazu geeignet

1.      Aggressionen zu fördern

2.      Aggressionen zu kontrollieren

3.      Weder noch

55. Der Hund sitzt im Sessel und knurrt, wenn sich jemand dazu setzen will

1.      normales Verhalten

2.      unterwürfiges Verhalten

3.      dominierendes Verhalten

56. Der Hund legt sich auf den Rücken

1.      er will am Bauch gekrault werden

2.      unterwürfiges Verhalten

3.      dominierendes Verhalten

57. Der Hund knurrt Gäste an, die die Wohnung betreten. Wie verhalten sie sich?

1.      Gäste auffordern, den Hund zu begrüßen

2.      Hund mit deutlichem Befehl auf seinen Platz schicken

3.      Hund gut zureden und mit Streicheln oder Leckerchen beruhigen

58. Welche Aussagen über die Grundsätze bei Kommandos in der Hundausbildung sind richtig?

1.      Kommandos (Hörzeichen) können auch in Wortsätzen eingebaut werden

2.      Der Hund lernt am leichtesten einsilbige Kommandos (Hörzeichen)

3.      Für die selben Übungen sollten immer die gleichen Ausdrücke verwendet werden.

Fragenkatalog zum Sachkundenachweis TEIL B

 

1.     Wie lang ist die Tragezeit bei der Hündin?

1.      45 Tage

2.      5 Monate

3.      etwa 62 Tage

2.     Wann sind Welpen/Junghunde besonders empfänglich für soziale Eindrücke und Umweltreize (Sozialisierungsphase)?

1.      3. bis 14. Woche

2.      1. bis 3. Woche

3.      6. bis 9. Monat

3.     In welchem Alter sollten Welpen frühestens abgegeben werden?

1.      5. Lebenswoche

2.      8. Lebenswoche

3.      12. Lebenswoche

4.     Gegen welche Infektionskrankheiten sollten Hundewelpen im Alter von 8 Wochen geimpft werden?

1.      Staupe

2.      Hepatitis (Infektiöse Leberentzündung)

3.      Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche)

4.      Parvovirose (sog. sog. Katzenseuche)

5.      Maul- und Klauenseuche

6.      Salmonellose

7.      Blauzungenkrankheit

8.      Keine Impfung, da der Hund noch zu jung ist

5.     Warum müssen Welpen regelmäßig entwurmt werden?

1.      Weil sie bereits mit der Muttermilch mit Würmern infiziert werden

2.      Weil sie sich beim Kontakt mit Menschen mit Würmern infizieren können

3.      Weil sich die Hunde am eigenen und Kot anderer Hunde mit Wurmeiern infizieren

6.     Hunde benötigen keine Rückzugsmöglichkeit (Zufluchtsort), da sie jederzeit engen Kontakt zu den Mitgliedern der Familie pflegen.

1.      stimmt

2.      stimmt nicht

3.      hängt von der Rasse ab

7.     Fertigfuttermittel bei erwachsenen, gesunden Hunden

1.      decken den Bedarf des Tieres

2.      müssen durch spezielle Futtermittel ergänzt werden

3.      dürfen in der Hundeernährung nicht ausschließlich verwendet werden

8.     Die wichtigsten Nahrungs- bzw. Futtermittelbestandteile

1.      Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

2.      Knochen, Fett, Fleisch, Milch

3.      Quark, rohe Eier, Cerealien

9.     Das Bewegungsbedürfnis ist abhängig von

1.      Rasse

2.      Alter

3.      Geschlecht

4.      Gesundheitszustand

5.      Gewicht des Hundes

10. Gesunde, erwachsene Hunde, die z.B. im Haus leben und keinen Zugang zum Garten haben

1.      sollen mindestens 3x täglich Auslauf im Freien haben; dabei soll mindestens 1 x ein 20-minütiges, kraftzehrendes Bewegungstraining durchgeführt werden

2.      brauchen 1 x täglich Auslauf im Freien

3.      brauchen nur 3 x täglich zum Löschen aus dem Haus gelassen zu werden, z.B. auf ein Stück Brachland

11. Wie groß muss die Zwingergrundfläche ohne Berechnung der Hundehütte mindestens für einen Hund mit einer Schulterhöhe von 55 cm sein?

1.      8m2

2.      6m2

3.      20m2

12. Ein vertretbares Zuchtalter für Hündinnen

1.      frühestens 15 Monate

2.      der Eintritt der Geschlechtsreife

3.      ab der 2. Läufigkeit

13. Wann in der Läufigkeit ist die Hündin deckbereit?

1.      4. bis 6. Tag der Läufigkeit

2.      9. bis 14. Tag der Läufigkeit

3.      Während der gesamten Dauer der Läufigkeit

14. Anzeichen der Läufigkeit (Hitze) der Hündin sind

1.      die Hündin wälzt sich auf dem Boden

2.      die Scham ist vergrößert

3.      blutiger bzw. grau-schleimiger Ausfluss

15. Wie erkennt man einen gesunden Hund

1.      aufmerksames Wesen

2.      glänzendes Fell

3.      fehlender Appetit

16. Wie erkennt man, dass ein Hund krank ist?

1.      Veränderungen der Körpertemperatur, des Pulses, der Atmung

2.      Gleichbleibender Appetit und Durst

3.      Teilnahmslosigkeit

17. Worauf deutet ein sehr harter Kot hin?

1.      auf eine Fütterung mit Trockenfutter

2.      Auf eine zu hohe Knochenration

18. Wie kann ein Hund von einer Infektion mit Viren geschützt werden?

1.      Durch viel frische Luft

2.      Durch hohen Gemüseanteil im Futter

3.      Durch Impfung

19. Für welche Gesundheitsvorkehrungen sollte der Hundehalter sorgen?

1.      Spezielle Schutzimpfungen

2.      Regelmäßige Wurmkuren

3.      Pflege von Fell, Augen, Ohren und Gebiss

4.      Wöchentliches Baden mit Hundeshampoo

20. Gegen welche Krankheiten soll der Hund mit 12 Wochen geimpft werden?

1.      Staupe, Hepatitis

2.      Leptospirose, Parvovirose

3.      Tollwut raus???

4.      Leukose

5.      Salmonellose

21. Wer stellt die Impfbescheinigung bzw. den Internationalen Impfpass aus?

1.      der Züchter

2.      Der Tierarzt, der die Impfung durchgeführt hat

3.      Die Veterinärämter

22. In welchem Zustand sollte sich der Hund zum Zeitpunkt der Impfung befinden?

1.      Er soll gesund sein

2.      Er soll frei von Würmern sein

3.      Er soll frei von Ungeziefer sein

4.      Er soll nüchtern sein

23. Welche Erreger sind die Verursacher der Tollwut?

1.      Bakterien

2.      Parasiten

3.      Viren

24. Wie werden die Tollwuterreger hauptsächlich ausgeschieden?

1.      Mit dem Speichel

2.      Durch die Haut

3.      Mit dem Kot

25. Wie wird die Tollwut hauptsächlich auf den Hund übertragen?

1.      Durch den Biss des Fuchses

2.      Durch den Kot von Rindern

3.      Durch Mäuse

26. Wie soll der Zaun beschaffen sein, mit dem das Grundstück, auf dem der Hund gehalten wird, "ausbruchsicher" eingezäunt werden muss?

1.      Für den Hund unüberwindbar

2.      Aus Stacheldraht

3.      So, dass sich der Hund nicht darunter durchgraben kann

27. Wie oft soll ein Zwinger oder der Aufenthaltsbereich des Hundes gereinigt werden?

1.      Mindestens 1 x täglich

2.      Wöchentlich

3.      Monatlich

28. Welche Hunde haben den höchsten Nährstoffbedarf?

1.      Hündinnen

2.      Alte Hunde

3.      Junge Hunde

29. Die Grundnahrung des Hundes sollte bestehen aus

1.      Gemüse mit tierischer Beikost

2.      schierem Fleisch

3.      Fleisch mit pflanzlicher Kost

4.      Gemüse

30. Was sollte an einen Hund nicht verfüttert werden?

1.      Geflügelknochen

2.      Gewürzte Speisereste

3.      Rohes Schweine- und Rindfleisch

4.      Fisch

31. Welches Getränk muß Hunden immer zur Verfügung stehen?

1.      Tee

2.      Wasser

3.      Milch

32. Auf welche Art schmarotzt der Hundefloh?

1.      Er ernährt sich von Hautschuppen

2.      Er saugt Blut

3.      Er bohrt sich in die Oberhaut und ernährt sich von Gewebe

33. Wie können Flöhe am Hund bekämpft werden?

1.      In dem man den Hund häufig schwimmen lässt

2.      Durch Kontaktinsektizide, z. B. spezielle Halsbänder

3.      Durch rohe Zwiebeln

34. Zecken sollten so schnell wie möglich entfernt werden. Wie geht man vor?

1.      Mit der Zeckenzange oder Pinzette vorsichtig herausdrehen

2.      Mit Öl bestreichen, damit die Zecke erstickt und von selbst abfällt

3.      Zecke mit den Fingern zusammendrücken und schnell herausdrehen

35. Zecken sind durch ihren Biss auch für den Hund gefährlich. Welche Krankheiten übertragen sie?

1.      Toxoplasmose

2.      Frühsommermeningoenzephalitis

3.      Borreliose

36. Was ist zu beachten, wenn man sich einem verletzten Hund nähern will - auch wenn es der eigene Hund ist?

1.      beruhigend auf den Hund einreden und sich behutsam nähern

2.      forsch auf den Hund zugehen und ihn ins Hörzeichen nehmen

37. Wie behandelt man kleine Verletzungen der Haut in der Nähe von Augen und äußerem Gehörgang?

1.      Haare in der Umgebung scheren und vorsichtige Wundreinigung

2.      mit Wasser und Seife abwaschen

38. Wodurch werden Ohrenkrankheiten verursacht?

1.      Durch Ohrenschmalz

2.      Durch Schmutz und Fremdkörper

3.      Durch Milben

39. In welchem Alter werden Hündinnen geschlechtsreif?

1.      mit ca. 4 Monaten

2.      Mit ca. 7 - 10 Monaten

3.      Mit ca. 18 Monaten

40. Wie lange dauert die Hitze bei einer gesunden Hündin insgesamt?

1.      Ca. 10 Tage

2.      Ca. 3 Wochen

3.      Ca. 4 Wochen

41. Wie erkennt man sicher die Hitze bei einer Hündin?

1.      Am Anschwellen der Vagina

2.      Am blutig-wässrigen Ausfluss

3.      Am Verhalten der Rüden beim Zusammentreffen

4.      Am besonders anhänglichen Verhalten der Hündin

42. Wie lange dauert der Deckakt bei Hunden normalerweise?

1.      Ca. 1 Minute

2.      Ca. 10 Minuten

3.      Ca. 30 Minuten

43. Wie oft im Jahr wird eine Hündin hitzig / läufig?

1.      Immer nur einmal

2.      Meist zweimal (im Frühjahr und Herbst)

3.      Ungefähr viermal

44. Mit dem Hundekot können Krankheiten übertragen werden

1.      Nein

2.      Würmer

3.      Salmonellen

4.      Toxoplasmen

45. Wann darf ich meinen Hund im Auto zurücklassen?

1.      Immer

2.      Nur für kurze Zeit

3.      Nie bei hohen Temperaturen in der prallen Sonne

4.      Ja, aber nur im Kofferraum

46. Die Anwendung eines Elektroreizgerätes

1.      Ist verboten durch den VDH

2.      Ist zur Erziehung schwer erziehbarer Hunde erlaubt

3.      Ist für jeden uneingeschränkt erlaubt

47. Was versteht man unter dem Begriff Tieraufseher?

1.      Eigentümer

2.      Besitzer

48. Was ist zu beachten, wenn ein Hund vom Fahrrad aus geführt wird?

1.      Der Hund läuft angeleint hinter dem Rad

2.      Der Hund läuft angeleint an der dem Verkehr abgewandten Seite

3.      Der Hund läuft frei

Fragenkatalog zum Sachkundenachweis TEIL C

1.     Welche Rechtsgebiete sind für Hundehalter wichtig?

1.      Strafrecht

2.      Ordnungsrecht

3.      Zivilrecht

4.      Umweltrecht (Lärm)

5.      Tierschutzrecht

6.      Nur in der Gemeinde bzw. Stadt geltende kommunale Regelungen

2.     Welches Gesetz bzw. welche Verordnung regelt die Mindestanforderungen an eine tierartgerechte Haltung von Hunden im Freien?

1.      Tierzuchtgesetz

2.      Tiertransport-Verordnung

3.      Tierschutz-Hundeverordnung

4.      Landes-Hundeverordnung

3.     Was ist zu bedenken, wenn Sie mit Ihrem Hund in einem Tollwutsperrbezirk spazieren gehen?

1.      alle Hunde müssen grundsätzlich an der Leine geführt werden

2.      Gegen Tollwut geimpfte Hunde dürfen frei laufen

3.      Keine Einschränkungen

4.      Gegen Tollwut geimpfte Hunde, die zuverlässig gehorchen, dürfen frei laufen

4.     Wie lange ist die Tollwutimpfbescheinigung in Deutschland gültig?

1.      2 Jahre

2.      1 Jahr

3.      3 Jahr

5.     Wann darf der Jagdausübungsberechtigte (Jäger) Hunde abschießen?

1.      Wenn Hunde den Waldweg verlassen

2.      Wenn Hunde ohne Leine neben dem Halter herlaufen

3.      Wenn Hunde unkontrolliert hetzen

6.     Welche Hunderasse darf nicht mehr ohne Erlaubnis des Ordnungsamtes gehalten werden?

1.      Deutscher Schäferhund

2.      Dobermann

3.      American Staffordshire Terrier

7.     Welche Hunde müssen mit Chip gekennzeichnet werden gemäß Landeshunde-Verordnung NRW?

1.      Riesenschnauzer

2.      Westhighland-White-Terrier

3.      Staffordshire-Terrier

4.      Deutscher Schäferhund

5.      Golden Retriever

6.      alle Hunde, die schwerer als 20 kg oder größer als 40 cm sind

Fragenkatalog zum Sachkundenachweis TEIL D - Allgemein

1.     Die Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.) ist

1.      der Weltverband einzelner Rassehunde-Zuchtvereine

2.      der Weltverband der kynologischen Verbände (z.B. VDH)

3.      eine internationale kynologische Organisation mit Einzelmitgliedern, die sich zum Wohle der Hunde engagieren

2.     Dem VDH gehören als Mitglieder an:

1.      Einzelpersonen und Vereine/Verbände

2.      Vereine/Verbände

3.      Einzelpersonen

3.     Der VDH empfiehlt, sich bei der Auswahl der Hunderassen in erster Linie zu orientieren

1.      an rassespezifischen Eigenschaften und Bedürfnissen

2.      an Haarart und Farbe

3.      am Aussehen

4.     Der ausgewachsene Hund hat

1.      28 Zähne

2.      48 Zähne

3.      42 Zähne

5.     Nenne Sie die Sinne des Hundes

o        Gehör

o        Geruch

o        Tast

o        Sehen

o        Gleichgewicht

6.     Was sind die typischen Hundekrankheiten?

o        Würmer

o        Staupe

o        Zwingerhusten

7.     Normale Temperatur des Hundes

0.      37 - 37,5°

1.      38 - 38,5°

2.      39 - 40°

8.     Wie wird die Körpertemperatur am Hund gemessen?

o        im After

9.     Welcher Sinn ist beim Hund nicht vorhanden?

0.      Gleichgewichtssinn

1.      Tastsinn

2.      Gerechtigkeitssinn

10. Hohe Reizschwelle bedeutet

0.      der Hund reagiert schnell

1.      der Hund reagiert sehr ausgeglichen

2.      der Hund reagiert nicht

11. Ein innerer Konflikt/Erregungszustand beim Hund kann sich zeigen durch:

0.      Gähnen

1.      Lecken des eigenen Nasenspiegels

2.      Schluckbewegungen ohne Nahrungsaufnahme

3.      Erektion des Penis ohne Sexualmotiv

12. Ein länger andauernder, also erhöhter Erregungszustand kann sich zeigen durch:

0.      starkes Hecheln ohne vorherige körperliche Anstrengung

1.      starre Bewegungen mit langsamen Rutenwedeln

2.      häufiges Erschrecken

13. Das Wesen eines Hundes:

0.      besteht zu 70% aus angeborenem Verhalten, 30% Umwelteinfluss

1.      ist die Bezeichnung für den Gesamteindruck, den der Hund im Zusammensein mit dem Menschen zeigt

2.      ist immer situationsbedingt für den Augenblick zu bestimmen

14. Angst- und Fluchtverhalten ist:

0.      ein Wesensmangel

1.      normales Verhalten

15. Aggression gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen ist:

0.      normales Verhalten

1.      ein Wesensmangel

16. Ein Hund der Kot bzw. Aas frisst, zeigt:

0.      Mangelerscheinungen

1.      normales Verhalten

17. Jeder Hund besitzt von Geburt an:

0.      Kinderfreundlichkeit

1.      Dominanzstreben

2.      Unterordnungsbereitschaft

18. Welche Übung gehört nicht zur BH-A/VT:

0.      Überprüfung der Schusssicherheit

1.      Platzmachen und Herankommen

2.      Unbefangenheit des Hundes gegenüber Fahrzeugen und Personen

19. Ab welchem Alter kann ein Hund in BH/VT geführt werden?

0.      ab 12 Monate

1.      auch unter 12 Monate

2.      ab 15 Monate

20. Wodurch entstehen die gravierendsten Ausbildungsfehler?

0.      Überforderung des Hundes

1.      Unbeherrschtheit des Hundeführers

2.      Kurze Übungseinheiten

21. Warum entwickeln sich Hunde zu Problemhunden?

0.      durch isolierte Haltung

1.      durch falsche Ausbildung

2.      durch Haltung an der Kette

3.      ist bereits angeboren

22. Welche Hilfsmittel sind zum erreichen eines Teillernzieles notwendig?

0.      Ausbildungshilfen

1.      Motivationshilfen

2.      Elektroreizgerät

Fragenkatalog zum Sachkundenachweis TEIL E - Vorbereitung

1.     Wer darf Vorbereitungen und Prüfungen zur BH-Prüfung durchführen?

1.      Inhaber von gewerblichen Hundeschulen ohne Auftrag eines VDH-Mitgliedsvereines

2.      Einzelpersonen im Auftrag des VDH-Mitgliedsvereines

3.      Untergliederungen von VDH-Mitgliedsvereinen

4.      VDH-Mitgliedsvereine

2.     Welches Mindestalter müssen Hunde bei der Prüfung vorweisen?

1.      15 Monate

2.      12 Monate

3.      18 Monate

3.     Wer darf teilnehmen?

1.      Hundehalter mit oder ohne Mitgliedschaft in einem VDH-Mitgliedsverein

2.      Nur Mitglieder von VDH-Mitgliedsvereinen

4.     Hat der Hund vor der Meldung zur Prüfung die Prüfungsreife des Hundes durch seinen Übungsleiter/Ausbildungswart bestätigen zu lassen?

1.      Ja

2.      Nein

3.      nur in bestimmten VDH-Vereinen

5.     Kann eine BH-Prüfung im Gehorsams- und Straßenverkehrsteil abgelegt werden, wenn der Hundeführer keinen Sachkundenachweis erbringen kann?

1.      Ja

2.      Nein

6.     Könne zwei Teilnehmer an einer Prüfung mit dem gleichen Hund teilnehmen?

1.      Ja

2.      Nein

7.     Wie viele Hunde darf ein Teilnehmer zu einer Prüfung vorstellen?

1.      max. 3 Hunde

2.      max. 2 Hunde

3.      nur 1 Hund

8.     Muss für den vorgeführten Hund eine Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden?

1.      Ja

2.      Nein